Ein Buch als E-Book sichern
Das PDF zeigt Ihr Buch so, wie es gedruckt wurde: Seite für Seite, als Bild. Zum Lesen auf dem E-Book-Reader, dem Tablet oder dem Handy eignet sich ein E-Book besser. Darin fließt der Text und passt sich jeder Bildschirmgröße und Schriftgröße an. Der Fraktur-Korrektor schreibt dafür eine Datei im verbreiteten Format EPUB, und zwar mit dem Text, den Sie korrigiert haben.
Was im E-Book steckt
| Ihr korrigierter Text | als fließender Text in Absätzen. Getrennte Wörter am Zeilenende und über die Seitengrenze werden wieder zusammengesetzt. Kopfzeile, Kolumnentitel und Seitenzahl unten gehören nicht zum Text und fehlen. |
| Inhaltsverzeichnis | aus den Überschriften, die Sie mit H ausgezeichnet haben: in der Lese-App anklickbar, dazu eine Seite Inhalt gleich nach der Titelseite, mit der gedruckten Seitenzahl jedes Kapitels. Jedes Kapitel der obersten Stufe beginnt auf einer neuen Seite. |
| Seitenzahlen der Druckausgabe | An jedem Seitenwechsel steht klein und grau die Seitenzahl der gedruckten Ausgabe, etwa [127]. So können Sie auch aus dem E-Book nach dem Buch zitieren. Lese-Apps, die das unterstützen, springen damit auch direkt zu einer Seite, etwa Thorium Reader mit Gehe zu Seite. |
| Fußnoten | Das hochgestellte Fußnotenzeichen im Text wird ein Link. Viele Lese-Apps zeigen die Fußnote beim Antippen in einem kleinen Fenster, andere darunter. |
| Abbildungen | die Abbildungen, Karten und Tafeln, die Sie in der Leseansicht mit B markiert haben, als Ausschnitt aus dem Scan – so, wie er ist, ohne Nachbearbeitung. Eine mit L ausgezeichnete Bildunterschrift steht darunter und ist zugleich die Beschreibung für Vorleseprogramme. Eine Abbildung steht nie mitten im Absatz, sondern hinter dem Absatz, in dem sie liegt. Siehe Bedienung. |
| Titelseite und Umschlag | eine Titelseite mit Titel, Autor und Erscheinungsjahr. Die erste Scanseite wird das Umschlagbild, das Lese-Apps in der Bücherliste zeigen. |
Verse, Dialoge, Namenslisten und Register behalten ihre Zeilen: Wo fast jede Zeile groß beginnt und kaum eine bis zum
Rand reicht, bleibt jede gedruckte Zeile eine Zeile. Tabellen, die Sie mit T ausgezeichnet haben, erscheinen als
Tabellen.
So sichern Sie
- In der Bibliothek beim Buch auf Als E-Book sichern klicken, oder in der Leseansicht oben auf Sichern … und dort auf Als E-Book sichern.
- Der Dialog zeigt zuerst, was ins E-Book kommt: wie viele Überschriften, Absätze, Fußnoten und Abbildungen, auf wie vielen Seiten eine gedruckte Seitenzahl steht. Fehlt etwas, steht darunter, mit welcher Taste Sie es nachholen (siehe unten).
- Autor: erscheint in der Bücherliste der Lese-App, die danach sortiert. Das Programm merkt sich den Namen für das nächste Mal. Der Titel ist der Name des Buchs in der Bibliothek; ändern können Sie ihn dort mit Umbenennen.
- Das PDF gleich daneben sichern ist vorausgewählt. Dann liegen zwei Dateien mit demselben Namen im Ordner: das E-Book zum Lesen und das gesicherte PDF mit Seitenbildern und Ihrem ganzen Arbeitsstand.
- E-Book schreiben. Das dauert auch bei einem dicken Buch nur Sekunden (mit dem PDF etwas länger).
Die Datei heißt wie das Buch und kommt neben den Buchordner, wenn Sie keinen anderen Ordner wählen. Ein E-Book, das schon von diesem Buch gesichert wurde, wird ersetzt; eine fremde Datei gleichen Namens bleibt unangetastet, dann heißen E-Book und PDF „… (2)“.
Das E-Book lesen
- Mac, iPhone, iPad: in der App Bücher; auf dem Mac genügt ein Doppelklick auf die Datei.
- Windows, Mac, Linux: Das kostenlose Programm Thorium Reader liest E-Books und zeigt die gedruckten Seitenzahlen unter Gehe zu Seite. Auch Calibre öffnet sie.
- E-Book-Reader wie Tolino oder Kobo: die Datei per USB-Kabel auf das Gerät kopieren.
- Kindle: über Amazons Dienst Send to Kindle, der EPUB-Dateien annimmt (Stand September 2026).
E-Book und PDF zusammen
Öffnen Sie später das E-Book im Fraktur-Korrektor, und das gesicherte PDF desselben Buchs liegt daneben, dann empfiehlt das Programm das PDF. Nur darin stecken Seitenbilder, Zeilenlage und Ihr Arbeitsstand; aus dem PDF entsteht das Buch wieder so, wie Sie es verlassen haben. Das E-Book allein würde als Buch ohne Seitenbilder geöffnet.
So können Sie beide Dateien zusammen weitergeben oder auf einen anderen Rechner mitnehmen: Gelesen wird im E-Book, weitergearbeitet mit dem PDF.
Damit das E-Book gut wird
Ein E-Book ist nur so gut gegliedert wie das Buch, aus dem es entsteht. Der Dialog nennt, was fehlt:
| Hinweis im Dialog | Was fehlt | Was hilft |
|---|---|---|
| Noch keine Überschriften | Ohne sie hat das E-Book kein Inhaltsverzeichnis und keine Kapitel. | Kapitelanfänge beim Lesen mit H auszeichnen, siehe Bedienung. Die Übersicht I zeigt alle Überschriften mit Seitenzahl. |
| Keine Absätze gesetzt | Das Programm trennt Absätze dann nur nach einer Regel: nach einer kurzen Zeile, die mit einem Satzzeichen endet. | Absatzanfänge mit A setzen. Meist hat das Programm sie beim ersten Öffnen schon am Einzug erkannt. |
| Fußnoten ohne Fußnotenzeichen im Text | Die Texterkennung hat das hochgestellte Zeichen verschluckt oder als *, ° oder an das Wort geklebte Ziffer gelesen. Diese Fußnoten stehen im E-Book ohne Link unter dem Absatz. |
Beim Lesen markiert das Programm vermutete Fußnotenzeichen blau; Leertaste springt hin, Enter stellt die Nummer hoch. Hochgestellt wird sie zum Link. |
| Keine gedruckten Seitenzahlen erkannt | Die Texterkennung hat oben und unten keine Seitenzahl gelesen. | Die Seitenzahl in der Kopfzeile nachtragen (F2 auf der obersten Zeile). Einzelne Seiten ohne Zahl, etwa Kapitelanfänge, ergänzt das Programm aus den Nachbarseiten. |
| Seiten ohne Text, auf denen aber etwas gedruckt ist | Eine Tafel, eine Karte oder ein Titelblatt, von dem die Texterkennung nichts gelesen hat. Von einer solchen Seite steht im E-Book nur die Seitenzahl. Leere Seiten nennt der Dialog nicht. | Auf der genannten Seite B drücken und mit G die ganze Seite als Abbildung übernehmen – oder einen Rahmen um das Bild ziehen. |
| Bildunterschriften ohne markierte Abbildung | Eine Zeile ist mit L als Bildunterschrift ausgezeichnet, aber auf ihrer Seite ist keine Abbildung markiert. Die Unterschrift steht im E-Book für sich. |
Die Abbildung mit B markieren. |
Verknüpft werden Fußnotenzeichen, die hochgestellt sind (<sup>12</sup>), die wie in älteren Büchern als „12)“ hinter
dem Wort stehen, ein Stern am Wort und am Wort klebende Ziffern, zu denen es auf derselben Seite eine Fußnote mit dieser
Nummer gibt. Eine Fußnote, die unten auf der nächsten Seite weiterläuft, wird zusammengesetzt.
Was (noch) nicht geht
- Abbildungen kommen nur ins E-Book, wenn Sie sie markiert haben; von selbst erkennt das Programm sie nicht. Sie werden für das E-Book verkleinert (höchstens 1400 × 1900 Bildpunkte): scharf auf Lesegerät und Tablet, und die Datei bleibt handlich. Die Seitenbilder in voller Größe stecken im PDF.
- Das E-Book lässt sich nicht bearbeiten und zurückholen. Weitergearbeitet wird im Fraktur-Korrektor; danach sichern Sie einfach neu.