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Markierungen vom Kindle

Wer auf dem Kindle liest und dabei markiert, kann die Markierungen als Zettel in Obsidian übernehmen – genauso wie die Zettel, die beim Lesen im Fraktur-Korrektor mit F4 entstehen (siehe Bedienung). Nach dem Vorbild von Niklas Luhmanns Zettelkasten: eine Markierung je Zettel, jeder mit Quellenangabe.

So geht es

  1. Den Kindle mit dem USB-Kabel an den Rechner anschließen.
  2. In der Bibliothek unter der Liste der Bücher auf Kindle-Markierungen nach Obsidian … klicken. Erscheint der Kindle als Laufwerk, hat das Programm die Datei schon gefunden; sonst wählen Sie sie mit Datei wählen … (woher sie kommt, steht im nächsten Abschnitt).
  3. Das Buch wählen. Die zuletzt gelesenen stehen oben, jeweils mit der Zahl der Markierungen und eigenen Notizen.
  4. Den Ordner im Obsidian-Vault prüfen, in den die Zettel zu diesem Buch kommen. Das Programm schlägt einen vor: Liegt ein Buch mit demselben Titel in Ihrer Bibliothek und hat es schon einen Notizordner, dann diesen – so liegen die Zettel aus dem Kindle und aus dem Fraktur-Korrektor beisammen. Sonst einen neuen Ordner mit dem Titel des Buchs neben dem Notizordner des Buchs, das Sie zuletzt geöffnet haben. Ein letzter neuer Ordner wird angelegt.
  5. Zettel anlegen. Das Fenster sagt, wie viele es geworden sind, und zeigt auf Wunsch den Ordner.

Die Datei lässt sich auch über Öffnen … zeigen: Das Programm erkennt sie und führt zum selben Fenster.

Die Datei My Clippings.txt

Der Kindle schreibt alle Markierungen, Notizen und Lesezeichen in eine einzige Datei: My Clippings.txt im Ordner documents – sie heißt auch auf deutschen Geräten so.

Was in den Zetteln steht

Jede Markierung wird ein Zettel, fortlaufend nummeriert wie die Zettel aus F4, zum Beispiel 12 Seite 57.md:

**Anmerkung**

Vgl. Stumpp, S. 40

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> Die Kolonisten zogen nach Osten. Der Weg war weit.

Seite 57, Position 180–183, [[0 Quellenangabe|Die Reise nach Rußland]]

Nach dem Weiterlesen

Lesen Sie die Datei einfach wieder ein. Markierungen, die schon als Zettel im Ordner stehen, übergeht das Programm – es erkennt sie am Zitat und an der Stelle (Seite, Position). Neue Zettel bekommen die nächsten Nummern. Haben Sie auf dem Kindle später eine Notiz zu einer schon übernommenen Markierung geschrieben, kommt sie als eigener Zettel mit derselben Stelle dazu; den vorhandenen Zettel ändert das Programm nicht. Haben Sie das Zitat oder die Quellenzeile in einem Zettel von Hand geändert, erkennt das Programm ihn nicht wieder und legt die Markierung noch einmal an.

Das Programm verändert nichts auf dem Kindle und überschreibt keinen Zettel.